Sonntag, 22. August 2010

I`m burning;-))

Raku (jap. rakuyaki) ist eine Brenntechnik aus Japan. Man bezeichnet damit sowohl die spezielle Tonmassen als auch den gesamten Fertigungsprozess und die dadurch entstandenen Keramikarbeiten. Von den Zen-Buddhisten wird es als fester Bestandteil seit Jahrhunderten in die Teezeremonie einbezogen.
Raku symbolisiert die Elemente der Natur (fließendes Wasser, rauher Stein, die Silhouette eines Bergkammes).






Beim Rakubrand wird das Zusammenspiel der Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft dazu “verwendet“, keramische Unikate von spezieller Ästhetik zu schaffen. Man verwendet heute meistens einen Gasofen, in dem die Werkstücke bis auf 1000°C gebrannt werden. Nachdem die Glasur ausgeschmolzen ist, werden die noch glühenden Objekte vorsichtig aus dem Ofen geholt.
Danach werden die Gegenstände mit Sägemehl bedeckt sog. Reduktion). Die Flamme wird langsam erstickt und der Rauch kann sich jetzt in den Ton und die Glasurrisse bzw. unglasierten Oberflächen einlagern und so die schwarzen Anteile am Werkstück erzeugen. Luftdicht in großen Tonnen verschlossen, durchlaufen die Objekte auf diese Weise eine Art “schnellen Alterungsprozess“ mit Rissen und Brüchen in der Oberfläche der Objekte. Durch den extremen Temperaturschock entstehen in der Glasur große und kleine Risse: das typische Craquelé Muster.

Das war meine Wochenendbeschäftigung und es war eine wirklich "heiße" Angelegenheit!
Mit den Ergebnissen meiner Arbeit sehr zufrieden, wünsche ich Euch allen einen guten Start in die Woche. Viele Grüße von Luzia.

Donnerstag, 12. August 2010

Burg Münzenburg in der Wetterau








Einer meiner Lieblingsplätze in der schönen Wetterau. Umgeben von weitläufigen Getreide- und Rosenfeldern der Steinfurter Rosenbauern (Ruf, Gönnewein, Schultheis etc.). Im Innenhof der mittelalterlichen Burg, die nach Stauferart gebaut wurde, gedeihen wunderbare Kübelpflanzen aus dem Süden. Vom Turm oben sieht man auf das ganze Umland zwischen Taunus und Vogelsberg. Die kleinen Dörfer erscheinen einem wie Szenen aus dem Legoland. Die Ruinen der Burggebäude hingegen, erscheinen je nach Wetter- und Wokenlage eher dramatisch. Wenn aus Westen die Schlechtwetterfronten über den Taunus heranbrausen, hat man hier einen sagenhaften Ausblick. An sehr heißen Tagen dagegen, steigt einem der Duft der Rosenfelder in die Nase. So oder so ein herrlicher Ort, der mich seit dem ersten Tag als ich das sog. "Tintenfass der Wetterau" sah, in seinen Bann gezogen hat, schon lange bevor ich mich in dieser schönen Gegend niederlies.
Ich wünsche Euch noch schöne Spätsommertage und ein paar wärmende Sonnenstrahlen dazu! Herzliche Grüße von Luzia, die im Moment leider zu wenig Zeit für Kommentare in Euren blogs hat. Das wird aber wieder besser werden..........

Dienstag, 3. August 2010

Landleben in Hessen.......











.... auf den Feldern, Wiesen, in den Bauerngärten, auf den Blumen und zu guter Letzt das "Nachtleben". Und da soll nochmal einer sagen, dass nix los wäre auf´m Dorf;-))

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