„Natur-denk-mal“: Der Hutebaum ist ein historisches Dokument, Relikt und Zeuge einer alten Weideform, der dem Druck der Überweidung (Benagen des Stamms und der unteren Äste, sich Schaben am Stamm, Überdüngung, Bodenverdichtung und Schäden durch die Hufe der Weidetiere) standgehalten hat. Auf Flächen mit hoch anstehendem Grundgestein waren kaum Acker- und Grünlandbewirtschaftung möglich. Für die Viehhaltung jedoch wurden die oftmals Buchen vielfältig genutzt. Das Laub diente als Einstreu in den Ställen. Die Bäume wurden auch „geschneidelt“, das heißt, es wurden die frischen Triebe als Viehfutter genutzt. Durch diese Nutzungsformen entstanden Bäume mit kurzen Schäften und großen Kronen. Diese Hutebuchen tragen in Mastjahren viele Bucheckern, die als Kraftfutter für das Vieh sehr begehrt waren. Hutebäume haben einen großen Stammumfang, eine ausladende Krone und in der Regel ein hohes Alter. Dadurch erwecken sie Aufmerksamkeit, vor allem wenn sie exponiert stehen. Häufig dokumentieren sie auch Ortsgeschichte.

Auf der Hochrhönstrasse im bayrischen Teil der hohen Rhön.

Winterruhe auf dem Hochsitz.

Die alten Baumriesen im Sonnenuntergang.

Winter in Vollendung.

Die Landschaft und alte Hutebuchen im eiskalten Abendlicht.

Spät im Abendlicht gab es noch einmal "Eis am Stiel".

Und wer kein Eis in der Landschaft mehr sehen kann, findet dieses vielleicht verlockend?

Und dann, nach einem wunderbaren Wochenende, noch eine tolle Überraschung, die im Hausflur auf mich wartete. Bei der lieben Silke (http://silkepowers.blogspot.com) habe ich doch tatsächlich ein giveaway in Form von Aquarellstiften gewonnen. Passender geht es doch nun wirklich nicht;-)) Liebe Silke, damit hast Du mir eine !!!Riesenfreude!!! gemacht und ich kann sofort loslegen, meine Winterimpressionen zu malen. Ich danke Dir sehr und schicke ganz herzliche Wintergrüße zu Dir.
Euch allen einen herrlichen Februar und viel Freude mit den ersten Frühlingsblühern!